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Workshop zu Modellierung von Fruchtfolgen

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14.11.2022

Agrarlandschaft

Über 50 Teilnehmer begrüßten Prof. Claas Nendel vom ZALF und Dr. Til Feike vom Julius Kühn-Institut am 11. November 2022 im virtuellen Tagungsraum zu einem Workshop über „Modellierung von Fruchtfolgen“.

Dieser Workshop, gemeinsam organisiert von der Kommission IV „Pflanzenernährung und Bodenfruchtbarkeit“ der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft und der Arbeitsgruppe „Ertragsphysiologie und Wachstumsmodelle“ der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften, knüpfte an eine Veranstaltung aus dem Jahre 2020 an, in der bereits die besondere Herausforderung herausgearbeitet wurde, Fruchtfolgen mit mathematischen Modellen zu beschreiben. In dem Folge-Workshop wurde nun am Beispiel von Lysimeterversuchen an der TU München und auch dem PatchCROP-Experiment des ZALF weitere Fortschritte bei der Simulation von Wasser- und Nährstoffdynamiken unter komplexen Fruchtfolgen präsentiert.

Flankiert wurden diese Simulationsstudien durch Analysen von Fruchtfolgen durch Fernerkundung, und die Verwendung von Agrarökosystem-Simulationsmodellen für die Abschätzung von Klimawandelfolgen und das ökonomische Potenzial von Leguminosen in Fruchtfolgen. Prof. Nendel betonte in seiner Zusammenfassung der Veranstaltung, dass die Modelle in Prinzip in der Lage sind, die meisten Fruchtfolge-Effekte darzustellen, dass es jedoch weiterhin an guten Experimentaldaten mangelt, um die Vielfalt der Fruchtfolgen, insbesondere im ökologischen Landbau, abzudecken. Diese enge Zusammenarbeit zwischen Experimentatorinnen und Experimentatoren sowie Expertinnen und Experten aus der Datenanalyse und der Modellierung wird am ZALF und am JKI besonders intensiv gepflegt.

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