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Globale Weizenproduktion könnte verdoppelt werden

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13.07.2022

Weizenfeld mit Weizengarben, dazwischen sitzt ein Landwirt mit dem Rücken zum Betrachter.

Eine wachsende Weltbevölkerung und ein harscher werdendes Klima stellen den Weizenanbau weltweit vor Herausforderungen. Die Produktion muss steigen, möglichst ohne die landwirtschaftlich genutzte Fläche weiter zu vergrößern. Ein internationales Forschungsteam hat nun erstmals berechnet, dass die globale Weizenproduktion verdoppelt werden könnte, wenn Weizensorten mithilfe der großen genetischen Vielfalt aus Weizendatenbanken und modernen Techniken besser an regionale Anbaubedingungen angepasst werden. Prof. Frank Ewert, Wissenschaftlicher Direktor des ZALF und die ZALF-Wissenschaftlerin Heidi Webber sind Mitautoren der Studie, die Anfang Juli im Journal „Nature Food“ erschien.

Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geht es um die Schließung der „genetischen Ertragslücke“ bei Weizen, das heißt, die Differenz des Ertragspotentials einer auf den Anbaustandort optimal angepassten Weizensorte und einer aktuellen lokalen Weizensorte an diesem Standort.

Das internationale Expertenteam unter der Leitung des Agrarforschungsinstituts Rothamsted Research ist der Ansicht, dass die genetische Ertragslücke durch die Nutzung optimaler Kultursorten und der großen genetischen Vielfalt aus globalen und historischen Weizengenbanken in Kombination mit modernen Züchtungsmethoden wie Speed Breeding (beschleunigte Züchtungsprogramme) und Genom-Editierung, geschlossen werden könnte. Auch die kontinuierliche Verbesserung des Pflanzen- und Bodenmanagements tragen dazu bei. Wenn diese Potentiale auf regionaler Ebene ausgeschöpft werden würden, könnte es maßgeblich zur globalen Ernährungssicherung beitragen.

 

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