
Am 21. und 22. April waren 16 Studierende der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung (HNEE) aus den Studiengängen „Landschaftsnutzung und Naturschutz" sowie „Ökolandbau und Vermarktung" mit ihren Dozenten Prof. Dr. Wilfried Hierold (ZALF, HNEE) und Dr. Olaf Juschus (HNEE) im Geländepraktikum in der Uckermark unterwegs.
Passend zum Earthday, der weltweit am 22. April stattfand, untersuchten sie Böden einer Praxisfläche des ansässigen Betriebes an der Forschungsstation Dedelow des ZALF. Im „Modul Bodenlandschaft und Stoffhaushalt“ lernten sie selbstständig Böden zu beschreiben. Neben dem Bodentyp „Parabraunerde“ wurden „Pararendzina“ und „Kolluvisol“ gefunden; jetzt haben die Studierenden ein eigenes Bild dieser Bodentypen vor Augen.
Es wurden 36 Bodenproben gesammelt, die in den nächsten Wochen auf Humusgehalt, Nährstoffe und pH-Wert untersucht werden. Ziele der Lehrveranstaltung sind die Bewertung von Bodendaten zur Ableitung von Düngungsempfehlungen und für den Bodenschutz. Dabei geht es auch um das Erlernen von Methoden der Probenahme, der Analytik und der landschaftsbezogenen Interpretation. Anschaulich und selbsterfahren erkennen die Studierenden z.B. die Wirkung von Erosion. Wie ein Betrieb mit Boden- und Nährstoffunterschieden umgehen kann, wird auch mit dem Betrieb diskutiert werden, wenn dieser die Ergebnisse seiner Bodenuntersuchungen für den Vergleich zur Verfügung stellt.
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Studierende der HNEE untersuchen Böden an der ZALF-Forschungsstation Dedelow
Quelle: © Prof. Dr. Wilfried Hierold (ZALF/ HNEE)