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Pilotprojekte ausgewählt: KOPOS-Projekt forscht nun noch stärker mit Praxisakteuren zusammen

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05.05.2021

Projekttreffen Kopos

Im KOPOS-Projekt wird untersucht, welche Nachhaltigkeitspotenziale in verbesserten Stadt-Land-Kooperationen und Poolingansätzen in regionalen Ernährungssystemen stecken. Diese bergen großes Potenzial, Metropolen vermehrt mit regionalen Nahrungsmitteln zu versorgen, landwirtschaftliche Flächen zu sichern und​ ganz allgemein, Stadt und Land wieder stärker miteinander zu verbinden.

​Das Forschungsdesign von KOPOS ist transdisziplinär angelegt. Dass bedeutet, dass Forschungsfragen und -design von Anfang an mit verschiedenen Akteuren gemeinsam entwickelt werden. Auch die Empirie und Auswertung der Ergebnisse wird eng an eine Wissenschafts-Praxis-Zusammenarbeit gekoppelt. Hierbei spielen sogenannte "Pilotvorhaben" eine besondere Rolle. Sie sind bereits bestehende Initiativen und Unternehmungen, die die Vorteile einer stärkeren Stadt-Land-Verknüpfung nutzen, vorwiegend mit dem Ziel, einen Beitrag zu nachhaltigeren Agrarlandschaften zu leisten.

Mittels eines transparenten und kriterienbasierten Auswahlprozesses wurden im Winter 2020/2021 in den zwei Modellregionen von KOPOS (Berlin-Brandenburg, Region Freiburg) insgesamt neun Pilotvorhaben ausgewählt, die bis Ende 2022 vom KOPOS-Projekt wissenschaftlich begleitet werden. Während dieser Zeit will das Projektkonsortium verstehen, wie die in den Piloten vorangebrachten Kooperations- und Poolingansätze "funktionieren" und vor welchen Herausforderungen sie stehen, um sich zu etablieren bzw. zu verstetigen. Auf diese Art leistet KOPOS auch einen Beitrag zur Transformationsforschung, die untersucht, welche Strukturen, Institutionen und Anreize es braucht, um eine Transformation der Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit zu schaffen. Die vier Pilotvorhaben in der Modellregion Berlin-Brandenburg, in der es im speziellen um die Themen Flächenzugang und -sicherung geht, sind: ​

1. Die Flächenplattform des Bündnis junge Landwirtschaft. Link: https://buendnisjungelandwirtschaft.org​ 

2. Das Start-Up “Tiny Farms”. Link: https://www.tinyfarms.de​

3. Das Bürgergut Börnicke. Link: https://www.buergergut-boernicke.de

4. Die Kooperation zwischen der Berliner Solidarischen Landwirtschaft „SpeiseGut“ und dem Bran-denburger Bauernhof Erz. Links: https://www.speisegut.com & https://www.bauernhoferz.de​

​Die fünf Pilotvorhaben in der Modellregion Freiburg, in der ein besonderer Fokus auf kurze Wertschöpfungsketten gelegt wird, sind: 

1. RegioBioKüche, Regionalwert Immo UG & Co.KG, Eichstetten. Link: https://www.regionalwert-ag.de/portfolio-items/regionalwert-immo

2. Biogemüse Südbaden, Erzeugergemeinschaft Biogemüse Südwest GmbH, Eichstetten ​

3. Café de la Vida GmbH, Rheinhausen. Link: http://cafedelavida.de 

4. Hexentäler Kinderküche e.V., Merzhausen 

5. Netzwerk der LebensMittelPunkte für Freiburg & Region, Freiburg. Link: https://ernaehrungsrat-freiburg.de​

Für die beiden letztgenannten Pilotvorhaben existieren auf der Webseite des KOPOS-Projektes bereits Kurzportraits, in denen die Projekte mit ihren Zielen und Inhalten vorgestellt werden. Bis zum Sommer soll dies auch für alle weiteren Pilotvorhaben abgeschlossen sein.



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