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DAFA-Workshop zu Carbon Farming: Zukunftsoptionen für die Landwirtschaft?

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10.02.2022

PlanSmart Team

Was beeinflusst Humusaufbau? Eignen sich Pflanzenkohle und Hecken als Kohlenstoffspeicher? Wie lange halten Maßnahmen vor und wie sicher sind sie nachweisbar, um sie zu belohnen? Diese und weitere Fragen diskutierten am 2. Februar 2022 knapp 300 Personen beim Workshop Carbon Farming, dem ersten einer Serie der DAFA-Plattform „Landwirtschaft im Klimawandel“. Fast 300 Agrar-Interessierte diskutierten, wie Carbon Farming den Beitrag der Landwirtschaft zum Klimaschutz steigern kann. Das ZALF wurde dabei von Prof. Dr. Claas Nendel vertreten, der einen Teil des Workshops moderierte, sowie von Dr. Carsten Paul, der verschiedene Anreizsysteme bei Humuszertifikaten in Deutschland präsentierte.

Humusaufbau mit ackerbaulichen Maßnahmen wurde wegen der potentiell geringen Menge pro Flächeneinheit und des aufwändigen Nachweises mit Blick auf eine CO2-Zertifizierung kritisch betrachtet. Dahingegen bewerteten die Teilnehmenden Hecken und Knicks sowie den Einsatz von Pflanzenkohle als klimawirksame Kohlenstoffsenken positiv. Allerdings bleibt der Nachweis von durchgeführten Maßnahmen oder die Messung von Ergebnissen, die ja für Jahrzehnte wirken sollen, rechtlich und praktisch schwierig. Bis Carbon Farming ein verbreiteter betrieblicher Geschäftszweig wird, seien noch etliche Hürden zu nehmen, angefangen bei teils fehlenden Erkenntnissen zur Stabilität des eingebrachten Kohlenstoffs, unklaren politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen von CO2-Zertifikaten, bis hin zu unklaren Prognosen der Wechselwirkungen im Klimawandel.

 

PDF-IconProgramm des Workshops Carbon Farming (PDF)new tab icon

 

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