13.02.2026

Am 19. Januar 2026 organisierte das Horizon-Europe Projekt BENCHMARKS einen Politikdialog im Europäischen Ausschuss der Regionen. Zusammen mit Vertreter:innen der europäischen Generaldirektionen Umwelt, - Landwirtschaft und -Klima, Koordinator:innen nationaler Bodenmonitoring-Netzwerke, Vertreter:innen aus Behörden, Landwirtschaft, Wertschöpfungsketten und NGOs wurde intensiv zu bodenspezifische EU-Politiken diskutieren. Vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) waren Dr. Carsten Paul, Dr. Camille Imbert sowie Sambit Shome aus der Arbeitsgruppe „Folgenabschätzung von Landnutzungsänderungen“ (Forschungsbereich 3) an Organisation und Durchführung des eintägigen Workshops beteiligt. Etwa 50 Personen nahmen vor Ort teil, weitere 150 Personen schalteten sich online zu.
Die Teilnehmer:innen diskutierten über die Europäische Richtlinie zur Bodenüberwachung, den EU-Zertifizierungsahmen für CO2-Entnahmen und kohlenstoffspeichernder Landbewirtschaftung, die EU- Verordnung zur Wiederherstellung der Natur, sowie die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik. Dabei teilten sie wertvolle Erfahrungen und Perspektiven
Insgesamt betonten die Teilnehmenden, dass es wichtig ist, die Kosten von Bodenmonitoringmaßnahmen zu berücksichtigen, einen Wissensaustausch zwischen den Ländern zu fördern, sowie Unterstützungsmechanismen für Landbewirtschaftende zu schaffen, einschließlich Beratungsleistungen und Hilfe bei der Risikobewertung. Darüber hinaus hoben die Teilnehmenden die Bedeutung von Austauschformaten wie dem Politikdialog hervor, um die Kommunikation zwischen den verschiedenen Akteursgruppen im Kontext von Boden zu erleichtern.
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