27.03.2026

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) brachte eine interdisziplinäre Gruppe von Wissenschaftlern aus Deutschland und Zentralasien zusammen, um aktuelle Forschungsentwicklungen im Bereich der Bodengesundheit in Zentralasien zu erörtern. Die Veranstaltung fand vom 3. bis 5. März 2026 in Usbekistan statt.
Das Hauptziel des Workshops mit dem Titel „Förderung lebendiger Agrarökosysteme in Zentralasien – Ein One-Health-Ansatz für organische Schadstoffe“ bestand darin, potenzielle Forschungsideen für künftige DFG-Förderanträge zu identifizieren. Zu den Workshop-Teilnehmern gehörten 12 renommierte Wissenschaftler aus Deutschland und 12 renommierte Wissenschaftler aus Zentralasien. Die Vizepräsidentin der DFG (Prof. Karin Jacobs) sowie weitere DFG-Vertreter nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil. Der wissenschaftliche Schwerpunkt lag auf dem Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und dessen Auswirkungen auf die Bodengesundheit sowie die Qualität des Bewässerungswassers. Von der IMA nahm Ahmad Hamidov teil und diskutierte die Idee, die Auswirkungen der Einführung innovativer Technologien auf die Bodengesundheit in der Region zu erforschen.
Im Rahmen des Workshops besuchten die Teilnehmer die Staatliche Universität Urgench in der Region Khorezm nahe dem Aralsee, um an wissenschaftlichen Sitzungen teilzunehmen und die Bodenlabore der Universität zu besichtigen. Die Universität profitierte vom ZEF/BMBF/UNESCO-Projekt „Umstrukturierung der Land- und Wassernutzung in Usbekistan/Choresm“. Während des Aufenthalts hatte die Delegation zudem Gelegenheit, (a) Obst- und Gemüsefarmen zu besuchen, um sich über Herausforderungen im Zusammenhang mit der Bodengesundheit zu informieren, sowie (b) eine „Schule für Bewässerungsfachleute“, um mehr über moderne Bewässerungstechnologien zu erfahren.
Die gesamte Veranstaltung wurde finanziell von der DFG unterstützt.