30.03.2026

Am 19. März 2026 fand der letzte von insgesamt drei Workshops im Rahmen des Projekts RegBio2B statt um die entwickelten Zukunftsszenarien in Workshop 1 und 2 der vier teilnehmenden Lebensmittelbetriebe Märkisch Landbrot, Biogärtnerei Watzkendorf, Wukantina und Brandenburger Bio-Ei mit ausgewählten Gästen aus der Praxis zu diskutieren. Vertreter*innen der Geschäftsführung dieser Betriebe haben mit Unterstützung der Verbundpartner Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin Brandenburg e.V., dem Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte, der FU Berlin und des ZALF zuvor relevante Partner für ihre Szenarioideen zu ihrem Wunschbetrieb im Jahr 2040 identifiziert und diese als Gäste zum Workshop eingeladen. Neben der Szenarienarbeit wurde in einem zweiten Teil des Workshops ein Entwurf eines Leitfadens zum Aufbau und Erhalt bio-regionaler Wertschöpfungsnetzwerke diskutiert, der nach Projektende im August diesen Jahres veröffentlicht wird und Praxisakteuren in der Arbeit mit bio-regionaler Wertschöpfung Orientierung geben soll.
Das Projekt RegBio2B untersucht lokale Bio-Wertschöpfungsnetzwerke in Brandenburg, einer Region mit besonderen Merkmalen. Brandenburg, bekannt für seine vielfältigen landwirtschaftlichen Flächen, steht sowohl vor geografischen als auch vor sozialen Herausforderungen. Daher ist es ein idealer Standort für die modellhafte Untersuchung regionaler Bio-Wertschöpfungsnetzwerke, die Analyse ihrer Stärken und Schwächen und die Suche nach Lösungen für die Zukunft. Nachhaltige Landwirtschafts- und Ernährungssysteme spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung des Identitäts- und Gemeinschaftsgefühls zwischen Erzeugern und Verbrauchern sowie bei der Entwicklung von regionalen, nachhaltigen Nährstoffkreisläufen. Ziel ist es, die Region, den sozialen Kontext und ihr Potenzial besser zu verstehen, um zur gemeinsamen Gestaltung beizutragen.
Infomaterial und weiterführende Informationen: