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Verbraucherbefragung zu tierethischen Aspekten in der Geflügelhaltung und zum Konsumverhalten

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SO
Geflügelhaltung

Obwohl das Töten männlicher Eintagsküken der Legehybriden in letzter Zeit oft durch die Presse ging, ist bisher noch wenig darüber bekannt, was Verbraucher_innen dazu wissen und darüber denken. Deshalb wurde im Rahmen des Forschungsprojektes ginkoo im Frühjahr 2016 eine repräsentative quantitative Befragung zu tierethischen Aspekten und zum Tierwohl in der Geflügelhaltung sowie zum Kaufverhalten durchgeführt.

Dazu wurden 1000 Verbraucher_innen ab 18 Jahren in Berlin und Brandenburg durch ein Meinungsforschungsinstitut telefonisch interviewt. Der am Institut für Sozioökonomie des ZALF entwickelte Fragebogen beinhaltete Fragen zum Kenntnisstand und zur Einstellung der Verbraucher_innen zum Tierwohl in der Geflügelhaltung, zum „Kükentöten“ und zum Alternativkonzept Zweinutzungshuhn. Darüber hinaus wurden auch das Konsumverhalten (Eier und Geflügelfleisch) und eine potentielle Zahlungsbereitschaft von Zweinutzungshuhn-Produkten abgefragt.

Die Studie bestätigte, dass das Thema „Kükentöten“ bei Berlinern und Brandenburgern weitestgehend bekannt ist. Aber die überwiegende Mehrheit schätzt diese Praktik als sehr problematisch ein. Die Alternativen zum „Kükentöten“, wie die Geschlechtererkennung im Ei oder die Haltung und Vermarktung von Zweinutzungshühnern kennen dagegen nur wenige. Über 80 % der Befragten hatten bis zur Befragung noch nie etwas von Zweinutzungshühnern gehört. Dennoch scheint für die Verbraucher_innen darin ein großes Potential zu liegen, was noch besser ausgeschöpft werden könnte. Viele gaben an, dass sie an weiteren Informationen interessiert sind, und mehr Produkte von Zweinutzungshühnern kaufen wollen.

Eine vertiefende Analyse der erhobenen Daten steht noch aus.

Infomaterial und weiterführende Informationen:

 

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