Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Suche
Breadcrumb Navigation

Hülsenfrüchte – ein „altes“ Nahrungsmittel mit großer Zukunft?

Hauptinhalt der Seite
LSE
ZALF

Pressemitteilung

Quelle: © Fotolia, Lukas Gojda

Leibniz-Institute laden zu interaktiver Podiumsdiskussion nach Berlin:

Am 28. Oktober 2016 veranstaltet das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. eine interaktive Podiumsdiskussion im Haus der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin. Wissenschaftler aus vier Leibniz-Instituten sowie der Lebensmittelhersteller Prolupin GmbH suchen den Dialog mit der breiten Öffentlichkeit. Diskutiert werden Vor- und Nachteile von Hülsenfrüchten aus Sicht der Wissenschaft und Praxis: von der Genetik und ihrer Vielfalt, über den Anbau, bis hin zu ernährungsphysiologischen Auswirkungen. Die Besucher können mittels Smartphone Fragen an das Podium richten.

Eine begleitende Mitmachausstellung lädt dazu ein, die Pflanzen mit allen Sinnen neu zu entdecken. Neben einer Verkostung von Produkten zeigen die vier Forschungseinrichtungen sowie der Leibniz-Forschungsverbund „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“ Wissenswertes rund um die Themen Anbau, Genetik und Ernährung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Mehr Informationen und Anmeldung ab 1. September 2016 unter www.zalf.de/de/aktuelles/Veranstaltungen.

Begleitend zur Podiumsdiskussion bieten die Leibniz-Einrichtungen sowie die Prolupin GmbH in einer Mitmachausstellung Wissenswertes rund um das Thema Hülsenfrüchte und Verkostungen an, zum Beispiel von Lupineneis und -brot.| Quelle: © Christoph Herbort von Loeper.
Bildunterschrift: Begleitend zur Podiumsdiskussion bieten die Leibniz-Einrichtungen sowie die Prolupin GmbH in einer Mitmachausstellung Wissenswertes rund um das Thema Hülsenfrüchte und Verkostungen an, zum Beispiel von Lupineneis und -brot.| Quelle: © Christoph Herbort von Loeper.

Hülsenfrüchte werden europaweit auf nur etwa 1,7 % der Ackerfläche angebaut. Über 70 % des pflanzlichen Eiweißes in Futtermitteln, insbesondere Soja, werden importiert. In der Lebensmittelindustrie fristen Lupine, Erbse und Bohne nur ein Nischendasein. Dabei liefern die Pflanzen hochwertiges Eiweiß für unsere Ernährung und sind für immer mehr Menschen eine echte Alternative zum Fleisch. Auch in der Tierfütterung könnten sie für mehr Nachhaltigkeit sorgen, indem statt auf Importe, auf Erzeugnisse heimischer Felder zurückgegriffen wird. Hülsenfrüchte wirken darüber hinaus positiv auf das Klima und Ökosystem: Durch eine Symbiose mit Bakterien können die Pflanzen Stickstoff aus der Luft binden und so als natürliche Düngefabriken auf den Boden wirken. Darüber hinaus reduziert ihr Anbau Treibhausgase, unterstützt den Humusaufbau und erhöht die biologische Vielfalt in Agrarlandschaften. Die Vereinten Nationen haben 2016 zum Jahr der Hülsenfrüchte erklärt, um die Aufmerksamkeit auf die Vorteile der Pflanzen zu lenken. Vor diesem Hintergrund bietet die Podiumsdiskussion eine Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft mit Gelegenheiten zum Mitdiskutieren, Vernetzen und Genießen.

Zur Pressemitteilung im PDF-Format

 

Infomaterial und Anmeldung:

Fusszeile der Seite
Wordpress
YouTube
Twitter
Facebook
© Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Müncheberg