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Gütesiegel für familienbewusste Arbeitsbedingungen: ZALF erhält Zertifikat „audit berufundfamilie“ zum vierten Mal in Folge

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15.06.2020

Pressemitteilung

V.l.n.r.: Prof. Dr. Frank A. Ewert, Wissenschaftlicher Direktor des ZALF, Dr. Marion Tauschke, Gleichstellungsbeauftrage und Teamleitung „berufundfamilie“ am ZALF, Cornelia Rosenberg, Administrative Direktorin am ZALF

Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. ist am 15. Juni 2020 bereits zum vierten Mal in Folge mit dem Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ geehrt worden. Die Würdigung für eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik sowie familiengerechte Arbeitsbedingungen fand erstmals in der 22-jährigen Geschichte des Audits im Rahmen eines Online-Events statt. Zu den Gratulantinnen und Gratulanten zählte auch die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, die die Schirmherrschaft über das Audit trägt.

Das ZALF hatte zuvor erfolgreich das Dialogverfahren zum Audit durchlaufen, das Arbeitgebern offen steht, die seit mindestens neun Jahren eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik verfolgen. Vergeben wird das Zertifikat von der berufundfamilie Service GmbH. Ziel des Verfahrens ist es, den hohen Entwicklungsstand der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik zu pflegen und in einzelnen ausgesuchten Bereichen stetig zu optimieren.

Das ZALF bietet seinen aktuell rund 375 Beschäftigten ein breites Angebot zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dazu zählen Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten, die Unterstützung bei der Vermittlung von Kinderbetreuungen, eine externe Telefon-Beratung für die Belegschaft und deren Familien sowie ein familienbewusstes Tenure-Track-Verfahren zum Karriereaufbau von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Unterstützt werden diese Instrumente durch betriebliche Maßnahmen zur Gesundheitsprävention und zur Wiedereingliederung nach Langzeiterkrankungen.

Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend betonte in ihrer Grußbotschaft an die Zertifikatsempfänger: „Gerade in den letzten Wochen hat sich gezeigt, wie wichtig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist. Wenn Schule und Kita fehlen – dann kommt es auf die Flexibilität der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber an.“

„Als einer der größten Arbeitgeber Brandenburgs im außeruniversitären Wissenschaftsbereich sind wir bestrebt, Leistungsstärke mit Familienbewusstsein sinnvoll zu verbinden“, erklärt Cornelia Rosenberg, Administrative Direktorin des ZALF. „Unsere Erfahrungen mit den Möglichkeiten, die wir zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie schon seit vielen Jahren anbieten und stetig weiter verbessern, kamen uns auch in der aktuellen Pandemiesituation zugute.“ Bereits seit Mitte März können Mitarbeitende des ZALF für die Kinderbetreuung oder die Pflege von Familienangehörigen zu 100 % von Zuhause aus arbeiten. Eine Möglichkeit, die inzwischen allen Beschäftigten eingeräumt wurde, bei denen die Arbeitsaufgaben dies erlauben und dadurch die Arbeitsleistung nicht beeinträchtigt ist. „Bereits vor der Krise war diese digitale und rechtliche Infrastruktur vorhanden, sodass wir in der aktuellen Situation schnell und flexibel im Sinne des Gesundheitsschutzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reagieren konnten“, ergänzt Cornelia Rosenberg.

Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, erläuterte anlässlich des Zertifikats-Online-Events: „Familien- und lebensphasenbewusste Arbeitgeber hatten immer ein Gespür dafür – mit der Corona-Pandemie wurde aber in der gesamten Arbeitswelt offensichtlich: Eine strategisch angelegte Vereinbarkeitspolitik ist ein Mittel des Risikomanagements. Dank ihr sind Arbeitgeber in der Lage, auf Veränderungen flexibel zu reagieren – und das schnell und passgenau. Eine Unternehmenskultur, in der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben verankert ist, fördert auch die Funktionalität von Teams. Denn sie bietet den Rahmen, in dem Talente gefördert, das Empowerment der Beschäftigten unterstützt, die Agilität von Arbeitsabläufen angetrieben und das Management von Vereinbarkeitsfragen effektiv gestaltet werden kann. Diese Effekte, auf der die Zusammenarbeit innerhalb der Teams eine gute Basis findet, zahlen sich gerade auch in Krisenzeiten aus.“

Die webbasierte Veranstaltung war insgesamt 334 Arbeitgebern – 134 Unternehmen, 164 Institutionen und 36 Hochschulen – gewidmet, die in den vorangegangenen zwölf Monaten erfolgreich das „audit berufundfamilie“ oder „audit familiengerechte hochschule“ durchlaufen hatten.

 

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V.l.n.r.: Prof. Dr. Frank A. Ewert, Wissenschaftlicher Direktor des ZALF, Dr. Marion Tauschke, Gleichstellungsbeauftrage und Teamleitung „berufundfamilie“ am ZALF, Cornelia Rosenberg, Administrative Direktorin am ZALF | Quelle: © Hendrik Schneider / ZALF.
V.l.n.r.: Prof. Dr. Frank A. Ewert, Wissenschaftlicher Direktor des ZALF, Dr. Marion Tauschke, Gleichstellungsbeauftrage und Teamleitung „berufundfamilie“ am ZALF, Cornelia Rosenberg, Administrative Direktorin am ZALF | Quelle: © Hendrik schneider / ZALF.

 

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