Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Suche
Breadcrumb Navigation

Entscheidungen in der Exzellenzstrategie gefallen: ZALF an Exzellenzcluster "PhenoRob" beteiligt

Hauptinhalt der Seite

28.09.2018

PhenoRob

In der Exzellenzstrategie ist am 27. September die Entscheidung über die künftigen Exzellenzcluster gefallen. Die mit dem internationalen Expertengremium und den Wissenschaftsministerinnen und -ministern des Bundes und der Länder besetzte Exzellenzkommission hat in Bonn aus 88 beantragten Projekten 57 Exzellenzcluster ausgewählt. Das ZALF ist am Exzellenzcluster PhenoRob der Universität Bonn und des Forschungszentrum Jülich als assoziierter Partner beteiligt.

Eine der großen Herausforderungen in der Agrarforschung besteht darin, die Pflanzenproduktion, trotz begrenzter Nutzflächen, zu erhöhen und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Um dies zu erreichen, werden im Exzellenzcluster „PhenoRob - Robotik und Phänotypisierung für Nachhaltige Nutzpflanzenproduktion“ neue Methoden und Technologien erforscht, um Pflanzen zu beobachten, zu analysieren, besser zu verstehen und gezielt zu behandeln. Dafür werden Felder aus der Luft sowie vom Boden aus überwacht. Computer verarbeiten diese Sensordaten so, dass Roboter automatisch einzelne Pflanzen ansteuern und behandeln können. Dies soll helfen, Landwirtschaft effizienter zu machen, neue Erkenntnisse über Pflanzenwachstum zu gewinnen und den Einsatz von chemischen Hilfsmitteln zu vermeiden.

"Das ist ein toller Erfolg und ermöglicht es uns, neben unserer anwendungsorientierten Forschung weiterhin einen engen Anschluss an die Spitzenforschung im Grundlagenbereich zu halten. Wir bringen uns hier in ein zentrales Zukunftsthema im Bereich der nachhaltigen Anbausysteme ein und stärken damit auch die Strahlkraft des Wissenschaftsstandorts Brandenburg", erklärt Prof. Frank Ewert, Wissenschaftlicher Direktor des ZALF.

Förderbeginn für die neuen Exzellenzcluster ist der 1. Januar 2019. Die Förderdauer beträgt sieben Jahre, wobei nach einer erfolgreichen Wiederbewerbung eine zweite Förderperiode von ebenfalls sieben Jahren folgen kann. Gemäß der Verwaltungsvereinbarung sind für die 57 Cluster dabei insgesamt jährlich rund 385 Millionen Euro Fördermittel vorgesehen, die zu 75 Prozent vom Bund und zu 25 Prozent vom jeweiligen Sitzland bereitgestellt werden.

 

Infomaterial und weiterführende Informationen:

Fusszeile der Seite
YouTube
Twitter
Facebook
© Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Müncheberg