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Sondersitzung AGRAR

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Gruppenfoto AGRAR

Wie können wir die Ressource Boden schützen? Dies war das Thema eines „Frühstücksdialogs“ zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis am 8. Juni in Berlin.

In einem Impulsvortrag erläuterte Prof. Dr. Katharina Helming die multifunktionale Bedeutung des Bodens, der nicht nur die Basis für die Erzeugung von 95 % der Nahrungs-, Futtermittel und der Rohstoffe für Bioeenergie weltweit ist, sondern als Kohlenstoffspeicher auch eine wesentliche Rolle für den Klimaschutz spielt, Wasser und Nährstoffe speichert und Habitat für unzählige von Organismen ist. Gerade bei der Transformation zur Bioökonomie und der Abkehr von fossilen Rohstoffen wird dem Boden viel abverlangt, und das BMBF Forschungsprogramm BonaRes (Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie) ist darauf ausgerichtet, neue Wege für die Bodennutzung zu finden, die eine hohe Produktivität zulässt und gleichzeitig alle Bodenfunktionen erhält (www.bonares.de). In einer anschließenden Podiumsdiskussion erläuterte Prof. Dr. Frank Ewert im Gespräch mit Frau Dr. Wilhelm (WWF Deutschland), Frau Dr. Tackmann (MdB, Linke) und Herrn Wreesmann (Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung) die Bedeutung der Forschung für die Entwicklung nachhaltiger Bodennutzungsverfahren. Neue Entwicklungen in der Modellierung können langjährige Daten aus Dauerfeldversuchen nutzen, um die Vor- und Nachteile verschiedener Bodenbewirtschaftungsverfahren auch unter dem Einfluss des Klimawandels zu analysieren. Um die Möglichkeiten zu nutzen, die neue Technologien und Bewirtschaftungspraktiken für den Schutz der Ressource Boden eröffnen, müssen von der Politik die Weichen so gestellt werden, dass die Praxis langfristige Strategien für die Bodengesundheit umsetzen kann, z. B. durch präzise Landwirtschaft, mehr Vielfalt in der Fruchtfolge und neue Anbaumuster.

 

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Gruppenfoto AGRAR | Quelle: © Andreas Neßlinger / ZALF.
Bildunterschrift: Gruppenfoto AGRAR. Quelle: © Andreas Neßlinger.

 

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© Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Müncheberg