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ZALF-Kolloquien mit Mehrwert

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Kolloquien mit Mehrwert (Quelle: Viola Kannemann, ZALF)

In regelmäßigen Intervallen finden institutsübergreifende Kolloquien am ZALF statt, zu denen neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch Gäste eingeladen sind. Am 11. Oktober und 17. November trafen jeweils um die 30 bis 40 teilweise internationalen Teilnehmer/innen zusammen.

 

Landwirtschaftliche Standorttheorie

Das Oktoberkolloquium beschäftigte sich mit der Frage: „Wie kann die Entwicklung der Landnutzung durch unterschiedliche Governanceansätze beeinflusst werden und welche Auswirkungen hat das auf die Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen der Agrarlandschaften?“ Dr. Claudia Sattler, Wissenschaftlerin am Institut für Sozioökonomie (SO), gab eine Einführung über das Projekts cp3 im Kontext der Forschungs-Kernthemen II (Landnutzung und Wirkungen) und III (Landnutzungskonflikte und Governance) des ZALF. Cp³ steht für „civil public private partnerships“ und wird durch das „ERA-Net BiodivERsA/FACCE-JPI Pan-European network“ über die nationalen Fördergeber BMBF, NWO und FWF finanziert. Das Projekt beforscht kollaborative Governanceansätze für Politikinnovation zur Förderung von Biodiversität und Ökosystemleistungen in Agrarlandschaften.

Prof. Friedrich Kuhlmann von der Justus-Liebig-Universität Gießen referierte über die landwirtschaftliche Standorttheorie. Die Standorttheorie wird im Projekt cp³ als Brückenkonzept genutzt, um einzelne Arbeitspakete miteinander zu verknüpfen. Unter anderem wird untersucht, inwieweit kollaborative Governanceansätze den Spielraum der Betriebe für eine umweltverträglichere Flächennutzung erweitern und damit zur Bereitstellung von Ökosystemleistungen für die Gesellschaft beitragen.

Ansprechpartnerin: Dr. Claudia Sattler

Zur Website: cp3-project.eu

 

Prof. Friedrich Kuhlmann stellt beim Kolloquium die Standorttheorie am ZALF in Müncheberg vor | Quelle: © ZALF / Janina Fago
 

Folgenabschätzung von Landnutzungsänderungen

Im November stand das Thema „Folgenabschätzung von Landnutzungsänderungen“ im Fokus des ZALF-Kolloquiums. Stellvertretend für mehrere Kolleg/innen stellten vier Wissenschaftler/innen (Prof. Dr. Katharina Helming, Dr. Michael Glemnitz, Dr. Ulrich Stachow, Dr. Peter Zander) aus fünf Instituten Aktivitäten und Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten über kurze Vorträge vor. Das „Querschnittsprojekt“ zur Folgenabschätzung wurde 2012 institutsübergreifend am ZALF ins Leben gerufen. In einer Pilotphase wurden erstmalig Szenarien zu landwirtschaftlichen Nutzungsänderungen bis zum Jahr 2025 für Brandenburg entwickelt, sowie ökologische, soziale und ökonomische Auswirkungen dazu abgeschätzt. Neben wissenschaftlichen Publikationen wurden die Ergebnisse mit Vertreter/innen der Ministerien und Verwaltungen diskutiert, woraus nützliche Hinweise zur Entwicklung von politischen Steuerungsinstrumenten entstanden, die zukünftige Auswirkungen und Bedarfe berücksichtigt. Das wissenschaftliche Projektteam hat mit dieser Studie ein methodisches Rüstzeug für integrierte Szenarienanalysen in der Landnutzung entwickelt, das Wissensgrundlagen für Entscheidungsträger bereitstellen kann. Die Ergebnisse des umfassenden Projekts zeigen die Synergien der vielfältigen und komplementären Expertise am ZALF auf.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Katharina Helming

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© Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Müncheberg