Die Ideen – Erlaubt ist, was gut wächst, gut aussieht und gut ankommt

Obst und Gemüse frisch "aus dem Haus auf den Tisch" – das wird bereits in Städten weltweit erprobt, und zukünftig auch in Berlin. Im Mittelpunkt des ZFarm-Projekts steht der Anbau an, in und auf Gebäuden, weniger die klassischen, flächenbezogenen Anbauformen. Dies können beispielsweise Gewächshäuser auf Dächern, hängende Obst- und Gemüsegärten an der Fassade oder gar technisch aufwändige, mehrstöckige Indoor-Farmen sein.

ZFarm hat untersucht, welche Ideen bisher bereits in die Realität umgesetzt wurden und wie diese funktionieren. Wir haben Projekte in Europa, Nordamerika, Asien und Australien identifiziert und diese in einer Karte dargestellt, die im weiteren Verlauf des Projekts regelmäßig aktualisiert wird. Die Karte enthält Kurzprofile zu jedem Projekt und ordnet die Projekte jeweils einem der fünf verschiedenen [ZFarm-Typen] zu.

[zur Online-Karte ZFarming-Projekte]
[hier finden Sie Tipps zur Benutzung der Online-Karte]

 

Städtischer Anbau – von Grund auf anders

Wie funktioniert das zusammen – Landwirtschaft und Gebäude? Die Formen des gebäudebezogenen Anbaus sind vielfältig: Erde kann, aber muss nicht immer der Nährstoffträger sein. Genauso ist es möglich, Salat oder Tomaten in anderen Substraten mit Nährlösungen anzubauen. Ob Erde oder Nährlösung – wichtiger Baustein von Zero Acreage Farming ist die Nutzung lokaler Ressourcen wie Regenwasser, Sonnenenergie sowie Abwasser und Abwärme der Haushalte.

Mit einer architektonisch ansprechenden Gestaltung städtischer Landwirtschaft können neue Arbeitsfelder entstehen und zudem wertvolle Räume für Erholung und nachbarschaftliches Miteinander geschaffen werden. Nicht zuletzt verbessern in ein Gebäude integrierte Pflanzen auch das Gebäudeklima. Ein Garten auf dem Dach oder eine grüne Fassade produzieren Verdunstungskälte im Sommer und isolieren gegen den Frost im Winter.