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Die Landschaftsforschung des
ZALF ist so strukturiert, dass
vor dem Hintergrund sich ändernder
Rahmenbedingungen Entwicklungen analysiert
und die Wirkungen von Veränderungen eingeschätzt
werden können. Gerade die jüngere Vergangenheit ist
gekennzeichnet durch gravierende Änderungen der Rahmenbedingungen
für die Landnutzung und damit auch für die Landschaftsforschung des
ZALF, so dass sich Arbeitsschwerpunkte verändert haben und auch in
den nächsten Jahren weiter verändern werden.
Mit dem
Forschungsprogramm 2011 deckt das ZALF den aus der Veränderung von
Rahmenbedingungen resultierenden Forschungsbedarf ab und strebt die
weitere Stärkung seiner wissenschaftlichen Reputation in den
folgenden Themenbereichen an:
- Strategien zur Harmonisierung sich
ausdifferenzierender Ansprüche an die Landschaftsnutzung
(Multifunktionalität, Energie aus Biomasse, Biodiversitätsschutz, Bioraffinerien,
Wassermanagement etc.)
- Entwicklung von C-CO2-Sequestrierungsstrategien im Rahmen von Mitigationsansätzen
- Entwicklung von Anpassungsstrategien an Klimawandel
- Ausbau skalenübergreifender Analysen
- verstärkte Analyse der Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Land-schaftskompartimenten
und -funktionen
- umfassendere Integration vorhandener Modelle bei der Neu- und
Weiterentwicklung von Impact Assessment Tools
- Analyse von trade offs zwischen verschiedenen Ecosystem Services
- Verstärkung der wissenschaftlichen Analysen von Aspekten einer
nachhaltigen Agrarlandschaftsnutzung in Schwellen- und Entwicklungsländern
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