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Die Deutsche Landeskulturgesellschaft (DLKG) ist eine
wissenschaftlich ausgerichtete und berufsständische Organisation zum
Themenfeld Entwicklung ländlicher Räume.
Fachliche Schwerpunkte sind dabei:
Landeskultur, Landnutzung und Landschaftspflege, ländliche Entwicklung.
Mit über bundesweit 200 ständigen Mitgliedern vereint die Deutsche
Landeskulturgesellschaft die in den verschiedenen Bereichen der
ländlichen Entwicklung Tätigen und bietet ein gemeinsames Forum für
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der verschiedenen
anwendungsorientierten landschaftsbezogenen Disziplinen, für Planerinnen
und Planer sowie Praktiker aus privaten und öffentlichen Einrichtungen.
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Vorläufer war ein langjähriger Arbeitskreis zur Landeskulturellen
Forschung. Die Landeskulturgesellschaft dient seitdem dem Gedanken- und
Erfahrungsaustausch zwischen ihren Mitgliedern sowie zwischen den im
jeweiligen Fachbereich aktiven Institutionen und anderen
wissenschaftlichen Organisationen im In- und Ausland.
Der fachlich vielfältigen Zusammensetzung ihrer Mitglieder und deren
mannigfaltigen Blickwinkeln auf das Thema der ländlichen Entwicklung
entsprechend, zeichnet sich die DLKG durch die Verbindung einer Vielfalt
von praktischen und wissenschaftlichen Arbeitsgebieten
(Wasserwirtschaft, Kulturtechnik, Flurneuordnung, Landnutzung,
Landschaftspflege, ländliche Raumordnung und Raumplanung etc.) aus.
Dieses weit gespannte Aufgabenprofil umfasst gleichrangig und möglichst
integrativ alle technologischen, ökonomischen und ökologischen Aspekte,
die in die Entwicklung, Nutzung und Gestaltung der ländlichen
Kulturlandschaften und insbesondere der landwirtschaftlich und
forstwirtschaftlich geprägten Freiräume eingehen.
Wenn "Kultur" ebenso Nutzen wie Pflegen bedeutet, so muss dies im Sinne
der Landeskultur für den land- und forstwirtschaftlichen Standort gelten
und damit auch für die nachhaltige Nutzungsfähigkeit der in der
Landschaft vorkommenden Naturpotenziale. In diesem Sinne beschäftigt
sich die DLKG mit der agrarischen und forstwirtschaftlichen
Landschaftsnutzung sowie mit weiteren Formen der Flächennutzung in
ländlichen Räumen. Diese sich daraus ableitenden vielfältigen Interessen
zur Nutzung führen nicht selten zu aufeinander treffenden
Nutzungskonkurrenzen und Nutzungskonflikten.
Die DLKG tritt ein für einen sachgerechten Umgang mit den Ressourcen,
angepasste Methoden sowie geeignete administrative Strukturen und
landeskulturelle Maßnahmen zur Harmonisierung und Konfliktminderung
entsprechender Aktivitäten.
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