Dörfer ohne Menschen -
|
|
|
|
30. Bundestagung |
|
gemeinsam mit der ARGE Landentwicklung und der |
|
|
|
Großes Interesse fand das Thema der diesjährigen Bundestagung der Deutschen Landeskulturgesellschaft auf der Festung Marienberg in Würzburg. Gemeinsam mit den beiden Mitveranstaltern, der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung und der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum e.V., konnten rund 270 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und den angrenzenden deutschsprachigen Nachbarländern begrüßt werden. |
|
|
|
|
Eröffnung durch Herrn Werner, Vorsitzender der DLKG |
|
|
|
|
Grußwort: Maximilian Geierhos, Bayerisches Staatsministerium |
|
|
|
|
Grußwort: Rainer Beckedorf,
|
|
|
|
In der dreitägigen Veranstaltung wurde das Spannungsfeld deutlich, in dem der
ländliche Raum und seine Dörfer aktuell stehen. Zum einen sind bereits heute
aufgegebene landwirtschaftliche Betriebe, leerstehende Häuser, für immer
geschlossene Nahversorgungs- und Infrastruktureinrichtungen, Überalterung und
ein mitunter dramatischer Bevölkerungsrückgang durch Abwanderung für viele
Dörfer bittere Realität. Demgegenüber bietet der Wandel den ländlichen
Siedlungen trotz schwieriger Rahmenbedingungen auch Chancen, die es konsequent
zu nutzen gilt. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die von Kommunalpolitikern, Hochschuldozenten, Planern, kirchlichen
Bildungsträgern, Flurbereinigungsingenieuren und Studenten erarbeiteten Aussagen
zu Infrastruktur und Daseinsvorsorge, zu den sozialen Prozessen im Dorf und zum
partizipativen Flächenmanagement sind in den zehn Thesen der „Würzburger
Erklärung“ zusammengefasst. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die DLKG-Bundestagung endete am Freitag mit Exkursionen zur kommunalen Allianz
Oberes Werntal, in den Naturpark Steigerwald und auf die Mainfränkische Platte
westlich von Würzburg. Mit Unterstützung des Amtes für Ländliche Entwicklung
Unterfranken wurden eindrucksvolle Projekte zu den Themen Innenentwicklung und
Flächenmanagement, zur interkommunalen und regionalen Zusammenarbeit
präsentiert. Die Exkursionsteilnehmer konnten sich vom Erfolg verschiedener
Dorferneuerungsmaßnahmen selbst überzeugen. |
|
|






