Ländlicher Raum auf Roter Liste -
Herausforderungen und Chancen

 

27. Bundestagung
vom 4. bis 6. Oktober 2006 in Montabaur

Fachtagung der Initiative Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz

 

Steht der ländliche Raum aufgrund seiner Gefährdungssituation auf der Roten Liste? Kommen die Entwicklungsschritte: Verarmung, Alterung, Abwanderung als Folge der demographischen Entwicklung unausweichlich auf den ländlichen Raum zu? Dieser Fragestellung hat sich die 27. Bundestagung der Deutschen Landeskulturgesellschaft (DLKG) am 4.-6. Oktober 2006 in Montabaur gewidmet.

 

Begrüßung durch den Vorsitzenden der DLKG,
Herrn Dr. Armin Werner am 5. Oktober 2006 in der Mons Tabor Halle
(Foto: Hartmut Mierenfeld)

 

Die Referenten am 5. Oktober 2006 (Foto: Hartmut Mierenfeld)

 

Hierbei werden aber keine reinen Status Quo - Beschreibungen oder Schadensszenarien vorgestellt, sondern Entwicklungsstrategien, um die demographische Entwicklung als Chance und Perspektive für neue Wege der Wirtschaftsentwicklung im ländlichen Raum zu nutzen.

Im Zentrum dieser Strategien steht die Integrierte Ländliche Entwicklung. Sie kann gerade unter besonderer Berücksichtigung der demographischen Entwicklung einen wesentlichen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen liefern. Da die Idee dieser Jahrestagung das Leitbild der rheinland-pfälzischen Politik für den ländlichen Raum "Integrierte ländliche Entwicklung schafft Arbeitsplätze" aufgreift, wird sie gleichzeitig als Fachtagung der Initiative Ländlicher Raum des Landes Rheinland-Pfalz durchgeführt.

 

Beim Empfang im Rathaus Montabaur,
v.l. Axel Lorig, Armin Werner und der Bürgermeister Edmund Schaaf
(Foto: Hartmut Mierenfeld)

 

Neben Expertenrunden, Podiumsdiskussion und Fachvorträgen können sich die Tagungsteilnehmer im Rahmen zweier Exkursionen zum Welterbe Mittelrhein und zum Welterbe Limes vor Ort über praktische Aktivitäten zur Schaffung von Arbeitsplätzen durch die Integrierte ländliche Entwicklung informieren.

 

Exkursion Mittelrhein

 

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