Neue Chancen für die Integrierte Ländliche Entwicklung
durch die EU-Verordnung ELER?

 

26. Bundestagung
vom 5. bis 7. Oktober 2005 in Göttingen

gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Hannover und der
Fakultät der Agrarwissenschaften, Universität Göttingen

 

Mit dem Entwurf für die neue Verordnung zur Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER-VO) möchte die EU-Kommission die Grundlagen für die ländliche Entwicklungspolitik ihrer Mitgliedstaaten schaffen. Damit könnte die 2. Säule der gemeinsamen Agrarpolitik  eine wirksame Umsetzung erfahren.

Die ELER-Verordnung soll für die Förderperiode 2007 bis 2013 gelten und bietet wesentliche Neuerungen in der inhaltlichen Gestaltung der Förderprogramme. Bei der Planung und Umsetzung sollen bisher ungewöhnliche Wege gegangen werden, insbesondere hinsichtlich der Beteiligung von regionalen Akteuren und Verbänden sowie der um-fassenden Berücksichtigung von Belangen des Ländlichen Raumes. Die Integrierte Ländliche Entwicklung erhält dadurch neue Impulse und gute Voraussetzungen zu ihrer Realisierung. Nach Verabschiedung der Verordnung im Sommer 2005 sollen schon bis zum Frühjahr 2006 die individuellen Förderprogramme der Mitgliedsstaaten vorliegen.

Die Vorbereitung dieser Programme, ihre praktische Ausgestaltung sowie ihre Kontrolle und Weiterentwicklung ist eng mit Fragen der Landeskultur verknüpft.

 

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