Integrierte ländliche Entwicklung -
wirtschaftlicher und landeskultureller Standortfaktor
mit regionalem und lokalem Bezug

 

24. Bundestagung
vom 8. bis 10. Oktober 2003 in Fulda 

gemeinsam mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg,
Hauptabteilung RKF Flurbereinigungsbehörde

 

Die ländlichen Räume unterliegen schon seit einigen Jahrzehnten einem grundlegenden Wandel in ihrer Bedeutung, in den Strukturen und den Entwicklungspotenzialen.

Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die sich neu orientierenden gesellschaftlichen Ansprüche bewirken zudem einen erheblichen Strukturwandel der Landnutzung in diesen Räumen.

Dabei ändern sich auch wesentlich die Stadt-Landverflechtungen. Alle diese Änderungen weisen eine hohe Dynamik auf und lassen gegenwärtig noch keine wirklichen Endpunkte erkennen.

Verstärkt wird dies durch die Ausrichtung der gesellschaftlichen Aktivitäten auf eine nachhaltige Entwicklung. Die ländliche Entwicklung erhält somit zunehmend einen offenen Charakter. Die Standortfrage wird dabei immer mehr zum zentralen Landnutzungsaspekt.

Für langfristige Entwicklungschancen fehlen dazu Lösungsansätze, die besser mit der Nutzung der Standortfaktoren vereinbar sind. Für die praktische Arbeit der betroffenen Institutionen werden geeignete Konzepte und Instrumente mit ausreichender Zukunftsorientierung und Flexibilität benötigt.

 

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