Landschaftsentwicklung und Gebietswasserhaushalt -
Wechselwirkungen und Ansprüche an die Landnutzung
Konzepte für die Berücksichtigung unterschiedlicher
Nutzungsansprüche

 

23. Bundestagung
vom 9. bis 11. Oktober 2002 in Ulm (Universität)

gemeinsam mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

 

Landschaftsentwicklung und Gebietswasserhaushalt sind die Summe einer Vielzahl vernetzter Maßnahmen zur Realisierung unterschiedlicher Ziele. Diese stehen in Wechselwirkung mit ökologischen, ökonomischen und sozialen Belangen des ländlichen Raumes.

Die Praxis und die gesetzlichen Regelungen dieser Aktionsfelder sind bisher mehrheitlich sektoral geprägt. Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Landnutzungsfunktionen werden noch zu wenig berücksichtigt.

Vor dem Hintergrund der EU-Wasserrahmenrichtlinie und der Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes werden Konzepte und Methoden diskutiert, die eine systematische Bewertung konkreter Maßnahmen der Landschaftsentwicklung für unterschiedliche Nutzungsansprüche ermöglichen.

Ziel der Fachtagung war es, die sich in diesem Problemfeld ergebenden Anforderung an Institutionen, Forschung, Planung und Praxis zu erörtern, Methoden zur Suche nach umsetzbaren Lösungen vorzustellen und an Beispielen aus Flurneuordnung, Landschafts- und Raumplanung neue Handlungschancen zu vermitteln.

Für die bisherige Planungspraxis, aber auch für die Forschung ergibt sich daraus ein neuer Orientierungsrahmen, der die Landschaftsnutzung hin zu einer nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume begleiten könnte.

 

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