Aufgabenbereich: Kleingewässer und Feuchtgebiete
Der Aufgabenbereich umfasst
die Charakterisierung der Wirkungen von Naturraumeigenschaften, agrarischer Landnutzung sowie Land- und Wassermanagement auf Strukturen, Funktionen und Belastungen unterschiedlicher Typen von kleinen Stand- und Fließgewässern sowie Feuchtgebieten. Er ist somit auf Ökosysteme fokussiert, die unmittelbar von diffusen Stoffausträgen aus der Agrarlandschaft betroffen sind und auch stärkeren Wasserstandsschwankungen einschließlich des zeitweiligen Trockenfallens unterworfen sind. Dem Schutz und Management dieser Kleingewässer und Feuchtgebiete kommt eine hohe Bedeutung in Hinblick auf den ökologischen Zustand unterhalb liegender Ökosysteme in Flusseinzugsgebieten sowie auf den Naturschutz in Agrarlandschaften zu.
Die Zielstellung besteht im wissenschaftlichen Erkenntniszuwachs zum Systemverhalten von Kleingewässer- und Feuchtgebietstypen und dessen Umsetzung in Verhaltensmodelle, Bewertungsmethoden und Handlungsoptionen für folgende Schwerpunkte:
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Vorkommen und Funktionen, ökologische Qualität und Zustandsentwicklung
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Die Gewässerqualität bestimmende Prozesse der Wasser- und Stoffdynamik sowie des Stoffaustragsverhaltens bzw. -rückhaltes unter Berücksichtigung der Wechselwirkung aquatischer und terrestrischer Bereiche (Pufferzonen)
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Wirkung von Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der ökologischen Qualität sowie des Wasser- und Stoffrückhaltes
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Entscheidungshilfen für den Einsatz von Maßnahmenkomplexen zum Erhalt und zur Wiederherstellung des typgerechten Funktionsleistungsvermögens
Methoden
Landschaftsbezug
Aufgabenfelder
Bezug zu Schwerpunktthemen des ZALF
Hydrologische Gebietsanalyse
Grundwasserprozesse