Charakterisierung des Stofftransportes und der Stoffumsätze in den oberflächennahen pleistozänen Grundwasserleitern des nordostdeutschen Tieflandes, insbesondere in der Uckermark und Ermittlung von Fließwegen und Fließzeiten für den Grundwassertransit von Speisungs- in Entlastungsgebiete (Niederungen, Feuchtgebiete, Senken, Gewässer).
Aus Ergebnissen hydrogeologischer Erkundungen der Aquiferstrukturen werden Untersuchungsgebiete für hydrodynamische und hydrochemische Prozess- und Verhaltensanalysen abgeleitet. Kenntnisse der hydraulisch-hydrochemischen Situation sind für die im Pleistozän dominierenden Basisabflüsse von grundlegender Bedeutung für hydrologische Gebietsanalysen. Insbesondere sensible Prozesse, wie die Bildung von Redoxfronten, können die raum-zeitliche Entwicklung von Stoffumsatzprozessen nachhaltig beeinflussen. Ziele der Arbeiten sind die Aufklärung der hydrochemischen Prozesse, eine Bilanzierung der milieuabhängigen Stoffumsätze im Grundwasser sowie eine Quantifizierung der Anteile des Grundwassers am Stoffaustrag aus dem Gebiet, unter Berücksichtigung von Dränung, Oberflächenabfluss und Zwischenabfluss.
Hydrologische GebietsanalysenKleingewässer und Feuchtgebiete