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Von SAMT zu MueLaSim (only in german)
SAMT (Spatial Analysis and Modeling Tool) wurde entwickelt als Werkzeug zur Lösung räumlicher Simulationen.
Der Wissenschaftler erhält ein Tool, dass die Modellentwicklung, Parameteradaption und Validierung unterstützt. Der Schwerpunkt liegt in der Bereitstellung von Fuzzytechniken und neuronalen Netzen als Möglichkeit der Integration von Expertenwissen bzw. Wissen aus Beobachtungen.
In den neueren Enwicklungsschritten wurde sich auf die Dynamik in Form zellulärer Automaten und auf die Weiterentwicklung der Analysetechnik bis hin zur Sensitivitätsanalyse konzentriert.
Der Anwender, der Spezialfragen, wie z.B. die optimale Positionierung von Windkraftanlagen zu lösen hat, kann ebenfalls von SAMT profitieren. Die Applikationsschicht von SAMT erlaubt die Kapselung von Teilmodellen und damit die Konzentration auf die Aufgabenstellung.
Die in SAMT vorhandenen Analysewerkzeuge sind auch für Applikationen verfügbar. Damit lassen sich in kurzer Zeit moderne wissenschaftliche Methoden in die Praxis überführen.
In der Nutzung von SAMT für Wissenschaft bzw. praktische Anwendungen steht immer eine konkrete Problematik im Zentrum. Für eine allgemeinere Landschaftssimulation kann der Fokus zwischen unterschiedlichen Problemstellungen wechseln.
Ziel einer Landschaftssimulation ist die Lösung von komplexen Fragestellungen aus unterschiedlichen Wissenschaften (Biologie, Bodenphysik, Hydrologie,...) in einem räumlich konkreten Kontext unter Beachtung von ökonomischen und sozialen Randbedingungen. Nur in Zusammenwirken der Teilkomponenten sind Fragestellungen, wie die Nachhaltigkeit der Entwicklung einer Region lösbar. Letzteres erfordert vom Modellsystem eine Kapselung der Einzelmodelle zu konsistenten Modellkomplexen.
Diese Komplexe müssen für die Simulation entsprechend der Datenlage, der Anforderung an die Verläßlichkeit der Lösung, den Zeithorizont, der Größe des Gebietets etc. konfigurierbar sein. Die Konfiguration bedingt, dass die Modellkomplexe vor ihrer Zusammenschaltung einer Prüfung unterzogen werden müssen.
Die Prüfung muss sowohl die syntaktische als auch die semantische Korrektheit garantieren. Obwohl eine Reihe von Arbeiten auf dem Gebiet der logischen Korrektheit von Modellinteraktionen aus der Literatur bekannt sind, ist das Problem keineswegs allgemein gelöst.
MueLaSim wird demzufolge schrittweise aus Einzelapplikationen zu einem immer komplexeren Simulator entwickelt. Der wissenschaftliche Reiz besteht in der schrittweisen Abstraktion durch die Behandlung immer komplexerer Spezialfragen unter gleichzeitiger Beachtung der Anforderungen der Nutzer.