Institute of Landscape Systems Analysis
  LSA_Bild
ZALF_Bild
Google   ZALF
The Institute
Research
Teaching & Promotion of Young Academics
Cooperation
Publications
Staff
Downloads
 
Institut für Landschaftssystemanalyse
Eberswalder Straße 84
15374 Müncheberg
Germany
fon: +49 33432 82379
fax: +49 33432 82334
Visitors   Imprint   Sitemap

Directorate

Institutes
  Landscape Systems Analysis
  Land Use Systems
  Socio-Economics
  Landscape Hydrology
  Soil Landscape Research
  Landscape Matter Dynamics
  Deutsches Entomologisches Institut
Junior Scientists
Administration
Central Services
ZALF Staff
Promotion of Young Academics-Persons


Von SAMT zu MueLaSim  (only in german)

SAMT (Spatial Analysis and Modeling Tool) wurde entwickelt als Werkzeug zur Lösung räumlicher Simulationen.
Der Wissenschaftler erhält ein Tool, dass die  Modellentwicklung, Parameteradaption und Validierung unterstützt. Der Schwerpunkt liegt in der Bereitstellung von Fuzzytechniken und neuronalen Netzen als Möglichkeit der Integration von Expertenwissen bzw. Wissen aus Beobachtungen.
In den neueren Enwicklungsschritten wurde sich auf die Dynamik in Form zellulärer Automaten und auf die Weiterentwicklung der Analysetechnik bis hin zur Sensitivitätsanalyse konzentriert.

Der Anwender, der Spezialfragen, wie z.B. die optimale Positionierung von Windkraftanlagen zu lösen hat, kann ebenfalls von SAMT profitieren. Die Applikationsschicht von SAMT erlaubt die Kapselung von Teilmodellen und damit die Konzentration auf die Aufgabenstellung.
Die in SAMT vorhandenen Analysewerkzeuge sind auch für Applikationen verfügbar. Damit lassen sich in kurzer Zeit moderne wissenschaftliche Methoden in die Praxis überführen.

In der Nutzung von SAMT für Wissenschaft bzw.  praktische Anwendungen steht immer eine konkrete Problematik im Zentrum. Für eine allgemeinere Landschaftssimulation kann der Fokus zwischen unterschiedlichen Problemstellungen wechseln.
Ziel einer Landschaftssimulation ist die Lösung von komplexen Fragestellungen aus unterschiedlichen Wissenschaften (Biologie, Bodenphysik, Hydrologie,...) in einem räumlich konkreten Kontext unter Beachtung von ökonomischen und sozialen Randbedingungen. Nur in Zusammenwirken der Teilkomponenten sind Fragestellungen, wie die Nachhaltigkeit der Entwicklung einer Region lösbar. Letzteres erfordert vom Modellsystem eine Kapselung der Einzelmodelle zu konsistenten Modellkomplexen.
Diese Komplexe müssen für die Simulation entsprechend der Datenlage, der Anforderung an die Verläßlichkeit der Lösung, den Zeithorizont, der Größe des Gebietets etc. konfigurierbar sein. Die Konfiguration bedingt, dass die Modellkomplexe vor ihrer Zusammenschaltung einer Prüfung unterzogen werden müssen.
Die Prüfung muss sowohl die syntaktische als auch die semantische Korrektheit garantieren. Obwohl eine Reihe von Arbeiten auf dem Gebiet der logischen Korrektheit von Modellinteraktionen aus der Literatur bekannt sind, ist das Problem keineswegs allgemein gelöst.
MueLaSim wird demzufolge schrittweise aus Einzelapplikationen zu einem immer komplexeren Simulator entwickelt. Der wissenschaftliche Reiz besteht in der schrittweisen Abstraktion durch die Behandlung immer komplexerer Spezialfragen unter gleichzeitiger Beachtung der Anforderungen der Nutzer.