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ZALF Doktorandentag 2014

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Skalenübergreifende Forschung – von der Mücke bis zur Landschaft

Am 19.06.2014 fand der jährliche Doktorandentag am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. Müncheberg unter dem Motto „Skalenübergreifende Forschung – von der Mücke bis zur Landschaft“ statt. In diesem Jahr bot dieser Tag, der das erste Mal öffentlich stattfand, zum einen den mehr als 40 Promovierenden am ZALF eine Chance, ihr Forschungsthema zu präsentieren. Zum anderen konnte die Veranstaltung als Plattform für Informationen, Austausch und Vernetzung von Student/innen und Nachwuchswissenschaftler/innen von anderen Forschungseinrichtungen und Universitäten genutzt werden. So wurde der Forschungsstandort Müncheberg deutschlandweit noch bekannter.

In einem Science Slam stellten sechs Doktorand/innen nicht nur ihre wissenschaftlichen Kompetenzen unter Beweis, sondern präsentierten die Highlights ihrer Forschung in einem unterhaltsamen und allgemein verständlichen Vortrag. Ziel dieses Slams war es, die Kommunikationsfähigkeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses zu stärken und Interesse bei den Zuhörer/innen für die unterschiedlichsten Wissenschaftsthemen zu wecken. Besonders exzellent erfüllte diese Aufgabe Isabell von Rein vom Institut für Landschaftsbiogeochemie mit ihrem Vortrag „From Wet to Dry – Aquatic Plants under Drought Stress“ und wurde mit dem Preis für den besten Vortrag vom Freundes- und Förderverein der Forschung in Müncheberg e. V. ausgezeichnet.

Dr. Christian Strauß und Helene Rieck im Gespräch
ZALF Doktorandentag 2014: Dr. Christian Strauß, Postdoc, und Helene Rieck, Doktorandin, im Gespräch mit Gastredner Michael Weber vom Projektträger Jülich. (Foto: M. Luckas)

Im Anschluss an den Science Slam berichtete Prof. Dr. Harald Kächele in einem Kurzvortrag von den Herausforderungen und den Möglichkeiten eines/einer Doktoranden/in am ZALF. Er übergab dann dem Gastredner Michael Weber vom Projekt Management Jülich (PTJ) der zum Thema“Research across disciplines: Challenges and chances of inter- and transdisciplinarity” referierte. Anschließend fand eine lebendige Diskussion zu den Herausforderungen junger Wissenschaftler/innen in Forschungsprojekten und in der heutigen Wissenschaftswelt statt.

Nach einer kurzen Stärkung in der Mittagspause ging der Tag mit einer Posterausstellung weiter. Sechs Doktorand/innen stellten in kurzen Vorträgen ihre Forschungsarbeit anhand der Poster vor. Jana Zscheischler wurde von der Jury, bestehend aus Dr. Claus Dalchow als Mitglied des Mücheberger Förderverein, Dr. Martin Wegehenkel, Dr. Ulrich Stachow und Dr. Carsten Hoffmann, nominiert und erhielt den Preis für das beste Poster.

Marcus Fahle erklärt den Gästen das Landschaftswassermodell
ZALF Doktorandentag 2014: Marcus Fahle, Doktorand und Gewinner des Präsentationspreises vom Doktorandentag 2013, erklärt den Gästen das Landschaftswassermodell. (Foto: M. Luckas)

Im Anschluss wurden zwei Discovery Tours angeboten, die unterschiedliche Stationen auf dem Gelände des ZALF ansteuerten. In der ersten Tour wurde das ZALF-Landschaftsmodell von Anne-Katrin Prescher vorgestellt. Weiter ging es dann zu agrathaer (Anita Beblek), dem Wissenschaftstransferzentrum, gefolgt vom Institut für Sozioökonomie, wo Dr. Claudia Sattler die Ergebnisse der Forschungsgruppe „Payments for Ecosystem Services“ vorstellte. Abgerundet wurde diese Tour durch Dr. Dietmar Barkusky, der die Teilnehmer/innen auf einem Anhänger mit einem Traktor über die Versuchsflächen fuhr, um die verschiedenen Feldversuche vorzustellen. Die zweite Tour startete am Institut für Landschaftswasserhaushalt, wo Marcus Fahle und Philipp Rauneker anhand eines selbst gebauten Modells den Wasserkreislauf erklärten. Danach ging es mit Dr. Dagmar Balla zu den Flussrinnenmodellen, anhand derer die Dynamik von Wasser und Sedimenten in einem Flussgerinne veranschaulicht wurden. Mit einem Livestreaming von unterschiedlichen Computer modellen ging es im Institut für Landschaftssystemanalyse bei Dr. Claas Nendel und Michael Berg weiter. Abgerundet wurde diese Tour mit einer Führung durch das Labor des Mückenatlas‘ vom Team von Dr. Doreen Werner.

Nach so vielen spannenden Aktivitäten klang der Doktorandentag mit einem gemeinsamen Grillabend aus sowie der Preisverleihung für das beste Poster und den besten Vortrag und einer Danksagung für die Wissenschaftler/innen, die die 2013 erfolgreich Promovierten betreut hatten.

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