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Beitrag des Instituts zur Forschung des ZALF

Erkennungsbild des Arbeitsgebietes 2

Das Institut trägt dazu bei, die Forschungsagenda in Kernthema I an den Erfordernissen der Großen Gesellschaftlichen Herausforderungen auszurichten. Grundlagenforschung, die neben einem verbesserten Verständnis der Landschaftsprozesse auch einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Aufgaben leisten möchte, muss diese Anforderungen von Beginn an integrieren.

Wesentliche Beiträge zu Kernthema II liefert im Rahmen der Folgeabschätzung und Nachhaltigkeitswirkung sowie der Entwicklung regional angepasster Landnutzungssysteme die einzelbetriebliche bioökonomische Modellierung. Hier stehen Fragen zur Ernährungssicherung sowie zum Ressourcen- und Biodiversitätsschutz im Mittelpunkt.
Fragestellungen zu Ökosystemleistungen und partizipativen Impact-Assessment-Methoden stehen an der Schnittstelle zwischen Kernthema II und Kernthema III.

Im Rahmen von Kernthema III analysiert das Institut Konflikte und Präferenzen der Akteure in Hinblick auf die Nachfrage von Ökosystemleistungen, den Erhalt von Biodiversität und konkurrierende Nutzungsansprüche an natürliche Ressourcen. Auf der Basis von Analysen und der Bewertung bestehender Politiken und Governancestrukturen werden Vorschläge zur Weiterentwicklung innovativer Politikinstrumente und Governanceansätze erarbeitet.

 

Arbeitsgebiete

Das Institut besteht aus drei Arbeitsgebieten: (1) Economics of Sustainable Land Use, (2) Governance of Ecosystem Services and Rural Development und (3) Co-Design of Change and Innovation. Die Größe und Vielseitigkeit des Institutes erlaubt die Bearbeitung komplexer Themen der Agrarlandschaftsforschung. Jedes Arbeitsgebiet wird von einem Sprecherrat geleitet, dessen Vorsitz turnusmäßig wechselt. In den Arbeitsgebieten werden inhaltlich zusammengehörende Projekte bearbeitet. Der wissenschaftliche Austausch ist jedoch nicht auf die Arbeitsgebiete beschränkt. Er findet auch zwischen den Arbeitsgebieten des Instituts, innerhalb der Kernthemen des ZALF und auf nationaler und internationaler Ebene statt.

(1) Economics of Sustainable Land Use (Ökonomik der nachhaltigen Landnutzung)

Erkennungsbild des Arbeitsgebietes 2

Ansprechpartner:  Dr. Peter Zander, Dr. Stefan Sieber, Dr. Jens Rommel

Die Nutzung der Agrarlandschaft ergibt sich aus den Entscheidungen von Landnutzern und deren Interaktionen. Sie ist getrieben von ökonomischen Entwicklungen, Ressourcenverfügbarkeit, dem Wissen der Akteure und Präferenzen. Wir analysieren die Wirkung von Entscheidungen von Akteuren auf die Nachhaltigkeit und Effizienz der Landnutzung in Europa und Entwicklungsländern. Unsere Forschungsthemen umfassen:

  • Technologie- und Politikfolgeabschätzung auf einzelbetrieblicher und regionaler Ebene,
  • Trade-offs zwischen der Bereitstellung von Ökosystemleistungen/Biodiversität und der Produktion hochwertiger und sicherer Lebensmittel und Rohstoffe,
  • Wirtschaftlichkeit von Eiweißpflanzen, Bodenschutz und Wassermanagement in Deutschland und Europa,
  • Analysen der Wertschöpfungskette und Verhaltensexperimente zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährungssicherung in Entwicklungsländern.

Unsere Arbeit steht in engem Zusammenhang zu Anbauverfahren, Biodiversität und Wassermanagement (Kernthema II) und Governance und Innovation (Kernthema III).

 

(2) Governance of Ecosystem Services and Rural Development

Erkennungsbild des Arbeitsgebietes 2

Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Bettina Matzdorf, Dr. Annette Piorr

Im Zuge der gestiegenen globalen Anforderungen an die Ernährungssicherung, einen effizienten Ressourceneinsatz, und die Anpassung an den Klimawandel steigt gleichzeitig der Bedarf, den nachhaltigen Wandel in der Agrarlandschaft durch geeignete Ansätze und Instrumente zu unterstützen. Nur so können öffentliche Güter inklusive vielfältiger Ökosystemleistungen und Biodiversität gezielt bereitgestellt werden. Insbesondere basierend auf dem Ökosystemleistungsansatz, der die Nutznießer der öffentlichen Güter stärker als bisher in den Fokus rückt, werden im Arbeitsgebiet 2 geeignete Governanceansätze analysiert und gemeinsam mit Akteuren neue Steuerungsmodelle und Politiken entwickelt. Dabei wird gerade auf neue Formen der Kooperation und neue Finanzierungsmodelle inklusive Zahlungen für Ökosystemleistungen (Payments for Ecosystem Services) neben den ordnungsrechtlichen Vorgaben abgezielt. Mit einem verstärkten Blick auf die Nutznießer bzw. Nachfrager von Ökosystemleistungen und anderen öffentlichen Gütern der Agrarlandschaft wird auch die funktionale Verknüpfung von urbanen (Nachfrage) und ruralen (Angebot) Räumen deutlich und kann stärker als bisher bei der Entwicklung von Lösungsansätzen berücksichtigt werden.

(3) Co-Design of Change and Innovation

Erkennungsbild des Arbeitsgebietes 2

Ansprechpartner(innen): apl. Prof. Dr.-Ing. Thomas Weith, Dr. Rosemarie Siebert,
assoziiert:  Prof. Dr. Andrea Knierim 

Eine nachhaltigkeitsorientierte Agrarlandschaftsnutzung setzt das Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure voraus. Wir analysieren die unterschiedlichen Wertehaltungen, Sichtweisen und Interessen der tangierten Akteure sowie ihre Wissensformen und -bestände im Kontext von Organisationsstrukturen und institutionellen Settings. Dabei arbeiten wir sowohl skalenübergreifend als auch inter- und transdisziplinär. Im Fokus stehen

  • die Entstehung von Landnutzungskonflikten sowie deren Lösung durch inter- und transdisziplinäre Beratungs- und Wissensmanagementsysteme,
  • die Gestaltung von Transformations- und Innovationsprozessen in ihrer räumlichen und soziostrukturellen Einbettung und
  • die Akzeptanz von Landnutzungsänderungen.

Unser Arbeitsgebiet fokussiert sich auf die Analyse von und den Umgang mit Landnutzungskonflikten (Kernthema III).

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