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Beitrag des Instituts zur Forschung des ZALF


Das Institut für Landnutzungssysteme trägt zu allen drei Kernthemen des ZALF bei, insbesondere zu allen Forschungsschwerpunkten des Kernthemas II "Landnutzung und Wirkungen".

Im Kernthema I des ZALF "Landschaftsprozesse" wird die langfristige Auswirkung veränderter Bewirtschaftungsformen und anderer anthropogener Aktivitäten analysiert und beschrieben. Die in der Vergangenheit etablierten Nutzungsmuster haben zum Teil eine lange Auswirkung (Gedächtniseffekte) auf Flora und Fauna. Diese Effekte werden mit Bezug auf die Nutzungshistorie untersucht und das Verbreitungsmuster in räumlicher Verteilung bestimmt.

Das Institut arbeitet intensiv im Kernthema II des ZALF "Landnutzung und Wirkungen". Dazu werden Anpassungsoptionen von Nutzungssystemen entwickelt sowie deren Auswirkungen auf Ökosystemleistungen und Biodiversität untersucht und bewertet. Gewonnene Erkenntnisse über Interaktion von räumlicher und zeitlicher Heterogenität von Pflanzenbeständen und Bewirtschaftungsmaßnahmen werden uns dazu dienen, ressourceneffiziente Nutzungssysteme zu entwickeln. Die Ergebnisse sollen sowohl für die Entwicklung neuer, innovativer Verfahren als auch für die Modellierung von daran angepassten Fruchtfolgen verwendet werden.

Zum Kernthema III des ZALF "Landnutzungskonflikte und Governance" trägt das Institut mit Nachhaltigkeitsbewertungen von Landnutzungen und Landnutzungsänderungen und Entwicklung von Governanceansätzen bei. An Hand von Fallbeispielen wird der Zusammenhang zwischen landwirtschaftlichen Nutzungen und Ökosystemleistungen auf Landschaftsebene untersucht und mögliche Konflikte und resultierende politische Rahmenbedingungen identifiziert und entwickelt.



Arbeitsgebiete


Ressourcen-effiziente Nutzungssysteme

Ansprechpartner: Dr. agr. Johann Bachinger

Bild Beregnungsanlage (Foto: Dr. Timm Sauer, ZALF) 

Das Arbeitsgebiet erforscht Nutzungssysteme hinsichtlich ihrer Gestaltungsprinzipien sowie Anpassungsoptionen bezüglich Ressourcenschonung, Produktionseffizienz und Klimawandel. Neue Technologien und ihrer Integration in die Landnutzung werden dabei erprobt, wobei auch ihrer Wirkungen auf Indikatoren einer nachhaltigen Entwicklung analysiert werden. Die Grundlagen und Gestaltungsprinzipien der Nutzungssysteme werden prozessbasiert und u. a. unter Verwendung partizipatorischer Forschungsansätze untersucht und ihre Aufwands-Leistungsrelationen standortbezogen und regionalisierend ausgewertet. Die Ergebnisse werden in geeigneten Modellen formalisiert und u.a. in Szenario-Analysen verwendet. Dieses Arbeitsgebiet trägt besonders zum Kernthema II des ZALF mit den Schwerpunkten "Moderne, angepasste, standort- und regionsspezifische Landnutzungssysteme" sowie "Landnutzung im Wechselspiel zwischen Produktion und Bereitstellung von Ökosystemleistungen" bei.


Habitatqualität und Dynamik von Agrarlandschaften

Ansprechpartner: apl. Prof. Dr. rer. nat. Monika Wulf

Bild Blumen und Spinne (Foto: Dr. Michael Glemnitz, ZALF) 

Das Arbeitsgebiet erforscht die Zusammensetzung von Artengemeinschaften und Verbreitungsmuster typischer Arten der Agrarlandschaften in Abhängigkeit von Standortfaktoren, Anbausystemen und strukturellen Parametern, einschließlich deren räumlichen und zeitlichen Veränderungen. Es werden Grundlagen und Methoden zur Beschreibung, Quantifizierung und Bewertung von Habitatfunktionen in Landschaften für verschiedene Skalenebenen vor dem Hintergrund der räumlichen Heterogenität erarbeitet. Dieses Arbeitsgebiet trägt besonders zun Kernthema II des ZALF, Schwerpunkt "Landnutzung im Wechselspiel zwischen Produktion und Bereitstellung von Ökosystemleistungen" und Kernthema I des ZALF, Schwerpunkt "Forensik der Landschaftsentwicklung" bei.


Nachhaltigkeitsbewertung der Landnutzung

Ansprechpartner: Prof. Dr. sc. agr. Katharina Helming

Bild Strohballen (Foto: www.pixabay.com) 

Dieses Arbeitsgebiet fasst die Forschungen der zwei anderen Arbeitsgebiete zusammen. Die einzelnen Feldversuche und Modelle des Arbeitsgebiets "Ressourcen-effiziente Nutzungssysteme" und die besonderen Eigenschaften der Biodiversität im Arbeitsgebiet "Habitatqualität und Dynamik von Agrarlandschaften" werden auf Landschaftsebene generalisiert und gesellschaftlich definierten Zielgrößen nachhaltiger Landnutzungssysteme gegenübergestellt. Ebenso wie die Landnutzungssysteme und die Biodiversität weisen auch diese Zielgrößen ein raumzeitliches Muster auf. Dieses gilt es zu erkennen und für die indikatorenbasierte Bewertung von Landnutzungswirkungen nutzbar zu machen. Dieses Arbeitsgebiet trägt besonders zum Kernthema II des ZALF, Schwerpunkt "Folgenabschätzung und Nachhaltigkeitswirkungen" und Kernthema III des ZALF, Schwerpunkt "Präferenzen und Konflikte" wie auch "Analyse und Bewertung existierender Politikinstrumente und Governanceansätze" bei.


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© Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Müncheberg