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Kernthema I: Landschaftsprozesse

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Kernthemasprecher

Prof. Dr. J. Augustin
T +49 (0)33432 82-376

Auf große Wissensdefizite im Hinblick auf Landschaftsprozesse weist nicht zuletzt das Strategiepapier der DFG zu Langzeitperspektiven und Infrastruktur der terrestrischen Forschung aus dem Jahr 2013 hin. Darin wird auch die Notwendigkeit einer langfristigen Ausrichtung von Forschung betont, insbesondere um Trends und Wechselwirkungen erkennen zu können. Gefordert werden Langzeitbeobachtungen und Forschungsinfrastrukturen, „die es erlauben, gekoppelte Prozesse (Landnutzung, Stoffein- und –austräge etc.) aufeinander abgestimmt zu erfassen“ und auch Überlagerungen von Entwicklungstrends zu ermitteln. Betont wird die Notwendigkeit der Vernetzung von Forschungsinfrastrukturen, Beobachtungs- und Experimentierplattformen. Zudem sollen die Forschungslücken im Rahmen des Skalenwechsels geschlossen und hierfür neue disziplinenübergreifende Forschungsansätze etabliert werden. Benötigt werden dafür gemeinsame Simulationsmodelle sowie der Aufbau einer gemeinsamen Wissensbasis, um eine enge Zusammenarbeit der Disziplinen zu fördern.​

Zentrales Anliegen von Kernthema I „Landschaftsprozesse“ ist es, einen maßgeblichen Beitrag zur Lösung dieser Probleme zu leisten. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der naturwissenschaftlichen Grundlagen des „Funktionierens“ von raum-zeitlich differenzierten Landschaftsprozessen, um ein vertieftes Verständnis der Bedeutung der relevanten Vorgänge sowie von deren Interdependenzen und Interaktionen im gesamten Landschaftsraum zu erreichen. Das erfolgt exemplarisch am Beispiel der Biogeochemie von Agrarlandschaften, unter besonderer Berücksichtigung des Kohlenstoffhaushaltes und dessen Interaktionen mit dem Wasser- und Stickstoffhaushalt sowie dem Pflanzenwachstum, einschließlich deren Beeinflussung durch natürliche und anthropogene Faktoren. Umfassendes Wissen über diese Vorgänge stellt eine wichtige Voraussetzung für die Lösung von großen globalen Herausforderungen wie der Erhöhung der Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln bzw. Rohstoffen und die Verminderung landnutzungsbedingter Umweltbelastungen dar.

Dementsprechend werden auf der Basis grundlagenorientierter Erkenntnisse zugleich auch anwendungsorientierte Daten und Informationen für die Kernthemen II und III bereitgestellt, beispielsweise als Aussagen zu den Umweltwirkungen von Landnutzungsverfahren, Empfehlungen zur Optimierung der Wasser- und Nährstoffnutzung oder zur Minderung von landnutzungsbedingten Umweltbelastungen.

 

Weitere Kernthemen

Kernthema II: Landnutzung und Wirkungen

Kernthema III: Landnutzungskonflikte und Governance

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