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Kernthemen

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Lösungen für eine nachhaltige Nutzung von Agrarlandschaften​

Das ZALF bietet mit seiner breiten disziplinären Aufstellung und langjährigen Erfahrung in interdisziplinärer Zusammenarbeit exzellente Bedingungen, um auch in transdisziplinären Forschungsansätzen natur-, ingenieur- und gesellschaftswissenschaftliche Kompetenzen kooperativ zusammenzuführen und damit zur Bewältigung der Großen gesellschaftlichen Herausforderungen im Kontext einer nachhaltigen Nutzung von Agrarlandschaften beizutragen.

Neben den Forderungen aus der Nachhaltigkeitsdebatte bestimmen seit einigen Jahren auch international die Großen gesellschaftlichen Herausforderungen den wissenschaftspolitischen Diskurs. Damit werden gesellschaftliche Problemlagen zum Ausgangspunkt für wissenschaftliche Fragestellungen. Wesentliche ZALF-Themen in diesem Zusammenhang sind beispielsweise nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Ernährungssicherheit, Kampf gegen den Klimawandel und seine Folgen, nachhaltige Ressourcennutzung sowie Erhalt der biologischen Vielfalt.

Der Wissenschaftsrat stellt in seinem Positionspapier 2015 fest, dass zur Bewältigung der Großen gesellschaftlichen Herausforderungen das Zusammenwirken von Natur-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften mit Sozial- und Kulturwissenschaften unerlässlich ist. Zudem ändert sich auch das Verständnis der Rolle von Wissenschaft in der Gesellschaft. Auf der Basis exzellenter disziplinärer Forschung verfolgt das ZALF neben interdisziplinären Forschungsansätzen auch transdisziplinäre Forschungsformate unter Einbeziehung weiterer gesellschaftlicher Akteure.

Ein wissenschaftsbasierter Beitrag zur Bewältigung von Großen gesellschaftlichen Herausforderungen besteht darin, das Verhalten der beteiligten, meist komplexen Systeme zu analysieren, Szenarien zu entwickeln und Handlungsmöglichkeiten zu bewerten. Dazu muss Wissen über die verschiedenen natürlichen, technischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Aspekte und Komponenten der Systeme und deren Verhalten auf unterschiedlichsten räumlichen und zeitlichen Skalen zusammengeführt werden. Dieser Herausforderung stellt sich das ZALF auf seinem Forschungsfeld, den Agrarlandschaften.

Vor diesem Hintergrund ist es das zentrale Leitziel des ZALF, natur-, ingenieur- und gesellschaftswissenschaftliche Wirkungszusammenhänge in Agrarlandschaften auf unterschiedlichen Systemebenen aufzuklären, um Lösungsvorschläge für eine nachhaltige Nutzung von Agrarlandschaften zu machen. Die Forschung des ZALF gliedert sich daher in drei Programmbereiche, genannt Kernthemen, in denen unterschiedliche Systemeigenschaften und  Zusammenhänge untersucht werden:

Im Hinblick auf das Leitziel des ZALF, das Wissen für die Gestaltung einer nachhaltige Agrarlandschaftsnutzung zur Verfügung zu stellen, bearbeiten die drei Kernthemen jeweils aus unterschiedlicher Perspektive und in abgestimmter Form Fragestellungen der Agrarlandschaftsnutzung. Dabei bauen die drei Kernthemen konzeptionell aufeinander auf. Fragestellungen mit Bezug zu den Großen gesellschaftlichen Herausforderungen, wie beispielsweise landwirtschaftliche Intensivierung, Klimawandeladaption oder Wassermanagement können so entsprechend der spezifischen Ausrichtung den Kernthemen aus unterschiedlichen Blickwinkeln bearbeitet werden. Die Zusammenarbeit zwischen den drei Kernthemen erfolgt im Rahmen von gemeinsamen Projekten zu geeigneten Themenstellungen.

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© Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Müncheberg